Gnadenmittel – Abendmahl/Gemeinschaft

Das Wichtigste beim Einnehmen des Abendmahls ist nicht nur die Gemeinschaft mit anderen Geschwistern, sondern es geht dabei um die Erinnerung an Jesus und sein Opfer. Auch hier müssen wir uns also immer wieder vor Augen halten, uns auf Gott(es Sohn) zu konzentrieren und nur Ihn zu suchen und nichts anderes.

Das ist so leicht gesagt, aber nicht unbedingt leicht umzusetzen. Ich gebe zu, dass es mich immer wieder bedrückt, dass Jesus ein solches Opfer brachte. Ich halte mich meist nicht für wertvoll genug dafür. Doch genau das ist es, was ich im Denken ändern muss. Denn auch wenn ich mich nicht für wertvoll genug halte, so sieht Gott das ganz anders!

Für Gott ist ein jeder Mensch wichtig und wertvoll!

Und daher war/ist auch ein jeder Mensch für Jesus wichtig und das gab ihm die Kraft, Gottes Willen zu folgen und diesen schmachvollen Tod auf sich zu nehmen. Um uns die Sünde zu nehmen und uns wieder eine direkte Gemeinschaft mit Gott zu ermöglichen.

Die Gemeinschaft mit anderen Christen ist in der Hinsicht wichtig, dass man sich gegenseitig ermutigt (im Glauben zu bleiben, in schwierigen Zeiten zu unterstützen) und auch mal bei Bedarf ermahnt (damit wir nicht vom richtigen Weg abkommen).

Das Heilige Abendmahl verbindet beides: Die Gemeinschaft mit anderen wie auch die Erinnerung an das Opfer Jesu.

Gott gab uns die Gnadenmittel (ich habe mich nur auf die drei wichtigsten beschränkt). Doch er gab sie uns nicht, damit wir unsere To Do-Liste auffüllen können. Er tat es auch nicht, damit wir das Gefühl haben, dass wir diese Gnadenmittel nur in unser Leben integrieren müssen, um uns seine Gnade zu erarbeiten. Nein, nein, nein!

Gott gab uns diese Gnadenmittel aus Seiner Liebe und Gnade und Barmherzigkeit heraus. Wir können nichts tun, um Seine Liebe und Gnade und Barmherzigkeit zu verdienen oder zu vergrößern!

Diese Gnadenmittel wurden uns Menschen gegeben, damit wir Gemeinschaft mit Gott haben, Seine Liebe zu uns erkennen, andere (auch die schwierigen Menschen in unserem Leben!) lieben und die gute Nachricht von Jesu Opfer und unsere Errettung verkündigen können.

Je mehr wir Gott kennenlernen, umso mehr können wir werden wie Er – werden, wie Er uns gedacht hat.

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