Gnadenmittel – Einführung

Ich weiß nicht wie es Ihnen geht, aber ich bin dankbar!

Ich danke Gott

  • für den goldenen Oktober, den wir hatten.
  • für den schönen (nassen) November, den wir bisher haben (ich liebe Regenwetter, auch wenn mein Hund das anders sieht).
  • für meine Tiere.
  • für meine kleine Wohnung, da ich darin ehemaligen Straßentieren ein Heim bieten kann und sie auch mir Schutz und Wärme bietet.
  • für fließendes Wasser, das ich je nach Bedarf oder Laune jederzeit auch warm zur Verfügung habe.
  • für die Menschen, die Gott mir zur Seite stellt.
  • für meinen Arbeitsplatz und dass er mich immer wieder bewahrt.
  • dass ich hier geboren wurde und als Frau nicht als wertlos erachtet werde, sondern schon als Kind die gleichen Ausbildungschancen wie die Jungs hatte.
  • für die Gnade, die Gott mir jeden Tag wieder gewährt.

Es gibt tausende Dinge, für die wir Gott dankbar sein können. Die meisten erachten wir als selbstverständlich. Aber so selbstverständlich sind die gar nicht.

Viele sagen: „Wieso soll ich Gott danken, ich arbeite schließlich für mein Geld, damit ich mir die Wohnung und mein Leben gestalten und unterhalten kann.“

Aber ist es wirklich so selbstverständlich, dass man einen Arbeitsplatz hat? Dass man eine Wohnung hat, die man bezahlen kann und dennoch Geld zum Leben übrig bleibt? Ist es selbstverständlich, dass man zwar seine täglichen Herausforderungen durch/mit andere/n Menschen erlebt, aber dennoch nicht in so eine Krise rutscht, dass man sich in Alkohol oder Drogen flüchtet (was meistens mit sich bringt, dass das Leben außer Kontrolle gerät und man sich auf einmal auf der Straße wieder finden kann)?

Heutzutage erleben wir alle zwei bis drei Monate eine Krise. Krisen schütteln uns ordentlich durch, doch sie können hilfreich sein, denn sie sorgen dafür, dass wir die bequeme Komfortzone verlassen müssen. Wir können durch sie wachsen.

Klarstellung: Ich behaupte nicht, dass diese Krisen von Gott kommen, dass Gott das Böse zulässt und er stillschweigend daneben steht, wenn uns etwas schlechtes/schreckliches widerfährt. Auf gar keinen Fall ist das meine Meinung!

Aber Krisen gibt es. Es passieren auch schlechte Dinge im Leben. Und es passieren auch schreckliche Ding im Leben eines jeden von uns. Das geht jedem einzelnen Menschen auf dieser Welt so.

Es gibt jedoch Unterscheidungsmöglichkeiten: Wie wir damit umgehen!

Jammern wir und bleiben wir für den Rest unseres Lebens in diesem schlimmen Augenblick gefangen und wachsen nicht mehr als Mensch und/oder im Glauben? Sehen wir nur noch das Negative und fühlen uns allein gelassen?

ODER

Akzeptieren wir den Schmerzen und bemühen uns, nicht auch noch unsere Zukunft davon beeinträchtigen zu lassen? Wir können die Vergangenheit nicht mehr ändern und der Schmerz kann immer wie ein Dorn in uns sein und eine Narbe auf unserer Seele sein. Ich sage gar nicht, dass es einfach ist, über schreckliche Erfahrungen hinweg zu kommen. Es ist immer wieder ein Prozess und Prozesse brauchen ihre Zeit! Aber ich sage, dass es möglich ist. Aus eigener Erfahrung.

Die Frage ist also, wie wir damit umgehen, wenn uns schlimme/schreckliche Dinge wiederfahren. Glauben wir dem Teufel, der uns in dem Schmerz gefangen halten will? Oder glauben wir Gott, dass Er immer bei uns ist und hält und uns Kraft gibt, auch wenn er die Tat nicht verhindern konnte?

Ich entscheide mich zu Letzterem. Ich halte mich an Gott. Denn Gott hält mich!

Da mir klar ist, dass ich im Moment des Schmerzes nicht wirklich klar denken kann, bin ich Gott auch für seine Gnadenmittel dankbar, die Er mir zur Hand gibt, damit ich eine Beziehung zu Ihm haben darf und Er mir immer wieder sagen kann, dass ich nicht alleine bin.

John Wesley, englischer Erweckungsprediger, definierte drei Gnadenmittel, die Gott uns zur Verfügung stellt:

  1. Gebet (allein im stillen Kämmerlein wie auch mit anderen in Gemeinschaft)
  2. Bibelstudium (lesen, hören und darüber nachsinnen)
  3. Abendmahl (Speisen bewusst in Gedenken an Jesus zu sich nehmen)

In den kommenden Wochen werde ich in meinen Beiträgen einzeln auf diese drei Gnadenmittel eingehen.

Bis dahin wünsche ich Ihnen eine gesegnete Zeit und Dankbarkeit im Herzen!

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